31/5/2005

Schersaison auf der Traumweide

Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 2:31 pm

Jetzt im Frühjahr ist es wieder an der Zeit, dass die Alpakas und die stark bewollten Lamas von ihrer Last der wunderbaren Fasern befreit werden. So haben Jungtiere es wesentlich leichter, auf die Welt zu kommen und gleich die Milchbar zu finden. Sie müssen nicht erst verzweifelt an irgendwelchen Fasern , die vom Oberschenkel herunterhängen oder unterm Bauch herumbaumeln versuchen, Milch zu zapfen. Sie schonen ihre ersten Reserven und haben es viel einfacher, sofort an der Milchbar anzudocken. Auch die Hengste können so ohne “gekochte Eier” die Sommerhitze überstehen und genügend Spermien zur Fortpflanzung produzieren. Denn eben diese Spermien, sterben ab, wenn es ihnen zu heiß wird! Ebenso verringert sich die Verletzungsgefahr für die Hengste beim Deckakt immens, denn bei zu starker Bewollung, können sich auch schon mal diverse Faserteile um den rotierenden Penis verwickeln und an empfindlichster Stelle zu Abschnürungen führen, dem Hengst sogar bleibende Schäden zufügen!

Um all dem vorzubeugen und die Gefährdungen zu vermeiden, hilft nur eins: Runter mit der Wolle! Und zwar rechtzeitig im Frühjahr, denn bis zum nächsten Kälteeinbruch muß schon wieder soviel Faser nachgewachsen sein, dass die “Nackideis” nicht im Winter frieren!

Bei Romy Schmidt aus Oberwiesenthal gab es daher auch kein Zögern als es an die Schermesser geht, höchstens Aufregung pur, so berichtet jedenfalls die “Freie Presse” der “Annaberger Zeitung” vom 28./29. Mai 2005. Torsten Schilling, der Autor des Textes “Auf der Traumweide kommt keiner ungeschoren davon. Alpaka-Kamele in Oberwiesenthal müssen unters Messer”, erklärt dann auch mit einem Zitat recht schnell, woher die Aufregung bei dieser Aktion stammt: “”Das ist das erste Mal für uns”, sagt Romy Schmidt. Sie meint sich und die fünf Alpaka-Kamele, die auf der Wiese herumtollen.[...]Irgendwie scheinen sie zu wissen, dass etwas auf sie zukommt. “Kein Grund zur Aufregung”, sagt Bernd Schmid. [...] Sein bayrischer Akzent wirkt beruhigend…” Zusammen mit Josef Thöni aus Österreich haben sich die beiden Scherer auf Deutschlandtour begeben.
Weiter heißt es im Text: ” Die Wollflusen schweben durch die Luft. “Schafwolle fühlt sich im Vergleich zu Alpakawolle wie Sandpapier an”, sagt Fritz-Jürgen Hieke…”. Er ist der Lebensgefährte von Romy Schmidt und lebt mit ihr und “20.000 Forellen, 50 Schafen, 2 in Würde ergrauten Huskys und 2 Hasen mit ihren 8 Kindern” gemeinsam auf der Traumweide.
Dort kehrt nach der Scherprozedur dann wieder Ruhe ein, jedoch nicht für lange, denn: ” Zweimal in der Woche sind Kindergruppen bei uns”, erzählt Romy Schmidt. Auch ein Kindergeburtstag steht im Programm.”
Die Traumweide selbst, die Namensgeberin für die Farm war, ist mehr als 200 Jahre alt und dort an einem kleinen Teich zu sehen.

30/5/2005

Forschungsberichte

Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 6:16 pm

An der Universität Göttingen wird u. a. zum Thema Neuweltkameliden geforscht. Unter unten angegebenen Link findet man Hinweise sowohl zu älteren, bereits abgeschlossenen Forschungsberichten, als auch zu neueren, noch laufenden Projekten. Die Themen sind:

  • Einfluss von Hitzebelastung auf Verhalten, Thermoregulation und Reproduktion bei männlichen Lamas in Abhängigkeit von der Bewollung der Tiere

  • Nachhaltige Entwicklung von Neuweltkameliden-Produkten in den Andenregionen

  • Untersuchungen zur Laktation des Lamas

  • Das Potential von Neuweltkameliden in den Andenregionen: Organoleptische Qualität von Lama- und Alpakafleisch

  • Lokomotion und Energieaufwand von Lamas und Alpakas unter Weidebedingungen
  • http://univis.uni-goettingen.de/formbot/dsc3Danew2Fresrep26dir3Dfakagrarw2Finstit2Farbeit326ref_3Dresrep

    27/5/2005

    Roboter für Kamelrennen

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 10:13 pm

    Wer viel Geld hat, der kann sich einiges leisten. So haben reiche Scheichs bisher für ihre beliebten Kamelrennen Kinder als Jockeys eingesetzt, die sie andernorts einkauften. Diese Kindern sollen dann auf strenge Diät gesetzt worden sein, damit sie ja ihr Fliegengewicht für die kostbaren Rennkamele behalten. Damit diese Praxis bald ein Ende hat, wurden nun Roboter-Jockeys entwickelt, die künftig per Fernbedinung die Kamele lenken sollen. Bisher sind sie allerdings noch in der Testphase. Mehr zu diesem Thema unter:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/58796

    http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/C00/S15/A7/objectid_29645/hxcms/
    http://www.gmx.net/de/themen/computer/hightech/schraegebits/909284.html

    26/5/2005

    Das Nutztier aus den Anden in Franken

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 9:19 pm

    Hartmut Fischer veröffentlichte bereits am 18. 9. 2004 in der “Frankenpost” einen Artikel über die Lamas aus Lochau bei Thurnau von Ilse und Werner Köhler.
    Unter den Titeln:
    “Wie sich das Nutztier aus den Anden auch in unseren Gefilden pudelwohl fühlt”
    “Von wegen Spucktypen – da gibt’s andere!”
    “Ein Weihnachtsgeschenk und seine Folgen: Die Köhlers sind stolze Besitzer von 40 Lamas / Fußpflege mit der Gartenschere”
    kann man viel Informatives über diese Neuweltkamelidenart und auch über ihre Besitzer, die Köhlers erfahren. So beginnt der Artikel wie folgt:
    “Lochau – Zu ihren wolligen Lieblingen kamen die Köhlers eher wie die Jungfrau zum Kind, nämlich, vor rund zehn Jahren, ein paar Wochen vor Weihnachten über eine Zeitungsanzeige: “Halftergeführtes Lama zu verkaufen” stand darin. Für Werner Köhler tun sich mit dieser Annonce ungeahnte Möglichkeiten auf: Das wäre doch ein ideales “Christkindla” für seine naturliebende Frau! Als er ihr von seinen Plänen erzählt, ist ihre erste Reaktion – “Was soll ich mit einem Lama?” – zwar sehr verständlich. Doch als sie beide dann den Reitstall betreten und Ilse Köhler dem “Verkaufsobjekt” aus kurzer Entfernung in die Augen schaut, ist es Liebe auf den ersten Blick.”
    Dass es nicht bei einem Tier bleiben kann, liegt auf der Hand, und so gesellen sich schnell bis zu vierzig Lamas zu dem ertsen hinzu. Damit wird der Bauernhof der Köhlers zum zweitgrößten der Ortschaft und das Ehepaar selbst zu den größten Lamazüchtern in Nordbayern.
    Im weiteren berichtet Hartmut Fischer, wie diese landwirtschaftlichen Nutztiere gepflegt werden, welche Einsatzmöglichkeiten es in der Therapie für sie gibt und welch gute Trekkingbegleiter sie sein können.
    Unter dem Zwischentitel “Grazien auf dem Laufsteg” noch ein weiterer Textauszug:
    “Besonders herausgeputzt werden die samtäugigen Vierbeiner, wenn sie zu den großen Tierschauen in ganz Europa reisen. Da bekommen sie einen “Lionsschnitt” verpasst, mit dem sie aussehen wie ein männlicher Löwe. So können sie sich auf den “Laufstegen” in voller Grazie präsentieren. Bei den Schönheitswettbewerben, die als Highlight des Jahres unter den Züchtern gelten, wird aber auch die Geschicklichkeit der Lamas bewertet, mit der sie einen Hindernisparcour durchlaufen. “Unsere Nachbarskinder Lisa und Matthias führen sie dabei an der Leine und sind ganz stolz auf die Pokale, die sie mit den Tieren für die ersten Plätze schon gewonnen haben”, lacht Ilse Köhler.”

    25/5/2005

    Lamas und Golf?!?!

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 5:15 pm

    Was Crossgolf ist und was es mit Lamas zu tun hat? Nun auf dem Berghof, einer Einrichtung für Mensch und Tier, oder wie sie sich selber nennen: “Tieraufnahmestation und allgemeines Rekonvaleszenz-Zentrum für Mensch und Tier”, erfährt man es genau: Lamas sind prima “Caddies” für Golfer, die mehr Herausforderung brauchen als nur gemähten Rasen.
    Um auf den entsprechenden Beitrag zu kommen, lohnt es sich ein wenig auf der Seite herumzuscrollen. Denn auch alle anderen Beiträge sind für Tierliebhaber sehr interessant und lesenswert. Ziemlich unten auf der Seite wird man dann die entsprechenden Lamageschichte finden.
    http://www.berghof.animalnews.de/index.shtml

    24/5/2005

    Vom Wildtier zum Haustier

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 2:16 pm

    Im Zoo Osnabrück können Kinder bei diversen Veranstaltungen vieles lernen. Ob nun mit der Schulklasse oder mit einer Geburtstagsgruppe, die Führungen im Zoo sind sicherlich immer interessant. Mit im Angebot ist derzeit das Kapitel: “Wenn das Guanako zum Alpaka wird”
    “Vom Wildtier zum Haustier. Anhand von Beispielen werden Wildformen vorgestellt und mit dem entspechenden Haustier verglichen. Außerdem werden Haustiere fremder Länder beobachtet.”
    Näheres unter:
    http://www.zoo-osnabrueck.de/staticsite/staticsite.php?menuid=29&topmenu=6

    23/5/2005

    Europäische Lama und Alpaka Tage in Wertingen

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 2:19 pm

    Die diesjährige Europäische Lama und Alpaka Show in Wertingen (Nähe Augsburg) brachte nicht nur den 2000 Besuchern viel Vergnügen, sondern den zahlreichen Teilnehmern auch einiges an Preisen. Die Platzierungen im Einzelnen unter:
    http://www.aelas.de/data/results/ErgebnisseWertingen05.htm
    Bilder von dieser europaweit größten Neuweltkameliden-Veranstaltung unter:
    http://www.aelas.de/data/fotos/Bilder
    Wertingen05.htm
    (durch Anclicken der einzelnen Bilder werden sie in groß geöffnet)

    Woher kommt der Begriff “Llama” / “Lama"?

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 2:05 pm

    Im Internet wird so manches Thema diskutiert, ob fachlich oder nicht sei einmal dahingestellt, und dennoch können einige Diskussionen recht interessant sein, insbesondere für Alpakastall-Leser. So gibt es eine Diskussion über die Herkunft des Wortes “Llama” unter: http://dict.leo.org/cgi-bin/dict/forum.cgi?action=show&sortorder=&listsize=&listskip=&group=forum004general&file=20050302140816
    Ein amüsanter Auszug aus dieser Diskussion, die nebenbei bemerkt hauptsächlich in deutscher Sprache stattfindet, lautet:

    The one-l lama, he’s a priest,
    The two-l llama, he’s a beast,
    But I will bet my silk pajama
    There isn’t any three-l lllama

    19/5/2005

    Farbtest für Lamas

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 11:56 pm

    Wer sein Wissen über die Farben von Lamas überprüfen möchte, kann dies im Lama-Web tun. Ein paar englische Farbvokabeln genügen, um an diesem Test mitzumachen. Wenn es nicht gleich klappt, kann man es einfach erneut probieren:

    http://www.llamaweb.com/Fun/colortest.taf

    18/5/2005

    Lama-Trekking statt Kühe melken

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 10:15 pm

    In der Zürcher Unterländer Zeitung erschien am 10. Dezember 2004 ein Bericht über einen Landwirt, der von den strengen Behördenauflagen dazu getrieben wurde, seine Milchviehwirtschaft aufzugeben. Aufgeben wollte Albert Meier aus Niederhöri allerdings nicht die gesammte Landwirtschaft. Er schaffte sich Lamas an und baut sich allmählich eine Zucht auf. Trekkingveranstaltungen und Besuche von Schulkindern stehen nun auf seinem Tagesplan. Mehr über diesen unternehmungsfreudigen Landwirt aus der Schweiz unter:
    http://www.zuonline.ch/blickpunkt/pdf/101204.pdf

    17/5/2005

    KonTiKi -Kontakt-Tier-Kind

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 12:22 pm

    Dass Kinder vom Umgang mit Tieren lernen können und auch in ihrem Sozialverhalten von der Pflege anderer Geschöpfe profitieren, hat die
    Bildungseinrichtung im Freiburger Naturerlebnispark Mundenhof nun im Projekt KonTiKi umgesetzt. Dort bekommen Kinder die Möglichkeit, das Leben auf dem Bauernhof und insbesondere das Leben mit Tieren zu erfahren. Dazu christiane Schoppmann: “Werktags jeden Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr steht der Hof Kindern offen. Hier kümmern sie sich um die diversen Haus- und Nutztiere des Hofes, die Pferde, Esel, Maultiere, Alpakas, Schafe, Ziegen und Geflügel. Sie lernen das Leben und die Lebensbedingungen der Tiere kennen, ihre Bedürfnisse, Schwächen und Vorlieben, ihre Stärken und Verletzlichkeiten. Sie erfahren, wie jede Tierart auf ihre Weise artgerecht gehalten wird. Und je mehr sie vom Leben des Tieres erfahren, desto größer ist der Respekt, den sie jedem Schaf, jedem Küken, jeder Biene entgegen bringen. ”
    Der ganze Text unter: http://www.mobile-familienmagazin.de/erziehung/alltag/details?konlstruktur=385569&k_beitrag=554004

    13/5/2005

    Kamele zum Abschuß freigegeben

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 3:15 pm

    Die australische Regierung hat beschlossen tausende wildlebender Dromedare abzuschießen. 1840 wurden die ersten Exemplare dieser Kamelart nach Australien importiert. Dort vermehrten sie sich bis heute zu einem Bestand von 500000 inzwischen verwilderten Tieren. Aufgrund des kargen Wasservorkommens sind sie allerdings mittlerweile zu einem Risiko für die Schaf- und Rinderherden geworden.
    Ein Bericht hierüber vom 30. April 2005 gab es in “Der Welt”, der Artikel ist online verfügbar unter:
    http://www.welt.de/data/2005/04/30/711742.html

    12/5/2005

    Europäisches Register und Herdbuch für Alpakas und Lamas

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 12:44 pm

    Am 18. und 19. Juni 2005 findet erstmalig ein Arbeitstreffen interessierter Lama- und Alpakabegeisterter aus verschiedensten europäischen Ländern statt, mit dem Ziel ein Herdbuch und ein Register auf europäischer Ebene zu erstellen.
    Unabhängig von den bereits bestehenden Vereinen soll so eine Plattform geschaffen werden, die außerdem europaweit als Informations- und Kontaktzentrum über das Thema Neuweltkameliden dienen soll.
    Alle, die aktiv an diesem Projekt mitarbeiten möchten oder die ihre Tiere gerne in ein europäisches Herdbuch eingetragen hätten oder die sich einfach nur informieren möchten, sind herzlich zu diesem Treffen eingeladen.
    Die Arbeitssprache bei diesem europäischen Vorhaben ist Englisch.
    Da AELAS dieses Treffen unterstützt, können auf der AELAS-Webseite nähere Informationen zu diesem Treffen (Ort, Anreiseskizze, vorläufiges Programm, etc.) eingesehen werden:
    www.aelas.de

    11/5/2005

    Jackl, das Lama auf der Flucht

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 12:52 am

    Eine Sonderkommission aus Polizei und Feuerwehr brachte das flüchtende Lama “Jackl” nach zwei Stunden Verfolgung zur Einsicht und Rückkehr in heimatliche Gefilde. Ein wildernder Hund hatte die Schafsherde, die Jackl hütet, derartig in Aufregung versetzt, dass auch das Lama ausnahmsweise nicht die Nerven behielt und versuchte, sich selbst in Sicherheit zu bringen. Mehr über diese Geschehnisse in der Oberpfalz unter:
    http://www.zeitung.org/onetz/709761-125,1,0.html

    10/5/2005

    Naked Dancing Llama

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 2:31 pm

    “Bereite Dich darauf vor, mit Lama-Weihsheit gefüllt zu werden”, so beginnt eine lustige Internetseite, die sicherlich nicht den Anspruch auf Weisheit selbst für sich erhebt, aber dennoch die eine oder andere Information über Lamas bereithält. Hauptsächlich allerdings soll die Seite unterhalten, und wer einmal ein Lama im Cabrio sehen möchte, sollte ein wenig herumclicken.
    Leider ist diese Seite nur englischsprachig, aber wer einmal “Das Lama Lisa. DaVinci’s erster Entwurf” sehen möchte, dem sei sie dennoch empfohlen:
    http://www.frolic.org/

    9/5/2005

    Lamawandern auf der Jurahöhe

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 11:31 am

    Unter dem Titel “Was sind Neuweltkameliden? Südamerikanische Tiere haben sich auf dem Jura gut eingewöhnt / Neues Wandererlebnis” erschien am 23./24. Oktober 2004 ein Bericht in der Bayrischen Rundschau von Willibald Hock über Familie Köhler und ihre Tiere.
    Neben allgemeinen Informationen über diese Tierart beschreibt Herr Hock, wie gut sich die Lamas und Alpakas in das Landschaftsbild einfügen: “Die nahen Verwandten der Kamele haben durch ihr orginelles Aussehen und ihre freundliche Art inzwischen viele Freunde gewonnen und bieten – zusammen mit den Herden von Schafen, Gänsen, Ziegen und Rindern – auf den Weiden um Lochau das Bild einer arkadischen Idylle.”
    Wie Ilse und Werner Köhler seinerzeit auf diese Tierart gekommen sind und inzwischen zum Zuchtbetrieb “Franken-Lamas” geworden sind, dazu ein Zitat aus dem Artikel von Ilse Köhler: “Mein Mann entdeckte in einer Tageszeitung eine Anzeige, in der Lamas als Weihnachtsgeschenk angeboten wurden, was bei mir eine Initialzündung auslöste. Es war wie die Liebe auf den ersten Blick, eine Liebe, die bis heute angehalten hat und sich in der Haltung von vierzig Lamas und vier Alpakas widerspiegelt. Nachdem wir in Lochau ein altes Bauernanwesen und geeignetes Gelände fanden, beschloss ich, meinen Beruf mit der Errichtung einer Lama-Farm zu tauschen.”
    Anschließend wird im Berricht erklärt, welche Nutzungsmöglichkeiten es für diese Tiere gibt, neben Wollverwertung bis hin zum Einsatz für therapeutische Zwecke und Trekkingerlebnisse: ” So wollen die Köhlers verstärkt mit ihren Tieren kleinere und größere Trekkings auf der Jurahöhe durchführen, ein Angebot, das die volle Unterstützung der umliegenden Gemeinden zur Aufwertung des Fremdenverkehrs findet, zudem Wanderungen mit Lamas einen sanften Tourismus garantieren.
    Bald werden wir uns an dieses Bild gewöhnen müssen: kleine Karawanen von Lamas, die, ähnlich wie die Wüstenkamele, über die Hochebene des Juras ziehen.”

    6/5/2005

    Neuweltkameliden und Schafe

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 9:48 pm

    Warum man Alpakas und Lamas besser nicht mit Schafen vergesellschaften sollte, erklärt das Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe aus der Schweiz damit, dass Neuweltkameliden anfällig für Erkrankungen mit Sporenbildnern seien. Dies sei z. B. beim Lippengrind der Fall, und die Ansteckung erfolge durch kontaminiertes Futter oder durch direkten Kontakt mit Schafen.
    Als Prophylaxe ist eine Impfung möglich. Näheres unter:
    http://www.ivi.ch/vaccination/faq/zoo/content/camelsdede.html

    4/5/2005

    Lama Horst zieht um

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 2:00 pm

    Tja, berühmt müßte man sein… Überall haben es die Stars und Sternchen einen Tick leichter als andere. So gut ergeht es nun auch Lama “Horst”. Bekannt aus dem Fersehen (Elefant, Tiger und Co), zieht er jetzt in ein größeres und schöneres Gehege um. Näheres unter:
    http://cgi.zooleipzig.de/cgi-bin/de/news.php

    3/5/2005

    Warum Geld verschenken? Noch schnell Flächenprämien sichern!

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 12:10 pm

    Lamas und Alpakas sind in Deutschland anerkannte landwirtschaftliche Nutztiere. Wer nun – z. B. mit diesen Tieren – einen Betrieb bewirtschaftet, der kann nur noch bis zum 17. Mai 2005 einen Antrag auf Flächenprämie bei seinem zuständigen Landwirtschaftsamt stellen! Danach gelten nur noch Sondergenehmigungen.
    Wer einmal diese Flächenprämie bewilligt bekommen hat, kann sie z. B. beim Verkauf der Fläche behalten und für eine andere Fläche nutzen, oder mitverkaufen, was den Wert der Fläche natürlich in der Höhe der Prämie steigert. Dies gilt auch für gepachtete Flächen! Wenn z. B. der Besitzer einer Wiese selbst keine Landwirtschaft mehr betreibt, der Pächter allerdings schon, dann kann nur der Pächter den Antrag stellen. In diesem Fall müssen sich Pächter und Verpächter einigen, wer wieviel von der Prämie behält, denn im Falle, die Pacht läuft aus, kann der Pächter seinen Anteil mitnehmen und z. B. auf eine neue Fläche übertragen, auf der keine Prämie drauf war. Die einzelnen Prämienhöhen richten sich nach Art der Nutzung.
    Diese Regelung basiert auf der EU-Agrarreform und ist seit dem 1. Januar 2005 in Kraft. Doch die Frist für die Antragstellung läuft jetzt aus.
    Von den Landwirtschaftsämtern gibt es umfassendes Informationsmaterial zu diesem Thema, so sind die Prämien z. B. selbstverständlich an bestimmte Bedingungen der Bewirtschaftung geknüpft. Da hier nicht auf alle möglichen Fälle verwiesen werden kann, sei nur jedem geraten, sich gründlichst über seine jeweiligen Bedingungen zu informieren.
    Nähere Erläuterungen und weiter Links z. B. unter:
    http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/unserland/landwirtschaft_forst/agrarpolitik/agrarreform-flaechenpraemie.shtml

    2/5/2005

    Tierfilmer

    Abgelegt unter: — Martina Wiede @ 9:54 pm

    Viele kennen das Problem: Da möchte man ein paar schöne Fotos von seinen tollen Tieren machen, aber die dusseligen Viecher, die eben noch soooo süß dastanden, bevor man die Kamera holte, diese Viecherchen denken gar nicht daran auch nur ein einziges Mal stillzustehen! Solche und schlimmere Probleme treten bei proffessionellen Tierfilmern genauso auf wie bei blutigen Kamera-Laien.
    Welche Tücken allerdings die Profis so zu durchleben haben, darüber gibt es ein Buch mit dem Titel: “Wunderbare Welt – Abenteuer mit wilden Tieren”. Darin schildert z. B. Christian Baumeister, dass er insgesamt zwei ganze Jahre brauchte, um für seinen Film “Viva Vikunja” die Treibjagd zur Schur der Tiere filmen zu können. Eine Kurzvorstellung des Buches unter:
    http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/tipps/74368/

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