8/1/2005

Bericht über Alpaca - Schmiede

Abgelegt unter: — Mario @ 1:47 am

Das Silber der armen Leute ist ganz schön flauschig. Und wächst in Wesel auf dem Rücken von Alpakas.

Flauschig warm. Die richtige Bekleidung für so ein nasskaltes Wetter, erst recht wenn´s wieder stürmt. In solch einem Pulli kann man gut überwintern. Und das mit Stil. Diese edle Wolle wussten schon die alten Inkas zu schätzen. “Die Wolle der Alpakas zählt neben Kaschmir und Seide zu den edelsten Naturfasern”, sagt Andreas Borgers. Er muss es wissen. Zusammen mit seinem Partner Jens Nachsel züchtet er in der alten Schmiede zwischen Bislich und Bergerfurth die Exoten mit den schwarzen Kulleraugen. Die muss man einfach knuddeln und lieb haben.

Es ist eine Zeit her, so um die 5000 Jahre, dass die alten Inkas die Alpakas domestizierten, wie das der Fachmann nennt – also quasi als Haustier nutzten. Der Ur-Ur-Ur-Opa der Alpakas und Lamas, die dort in Wesel auf der grünen Wiese stehen, der ist aber noch älter, so um die 45 Millionen Jahre. So lang ist es her, dass sich in Nordamerika ein gerade mal hasengroßes Tier aus der Gruppe der Paarhufer löste.

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