In der Zeitschrift “Mach mal Pause”, Ausgabe 25/2007 erschien am 13. 6. 07 eine Reportage unter dem Titel: “Christopher hat sich gesund gespielt! Verblüffende Tier-Therapie: Manchmal sind Lamas die beste Medizin…”
Es wird von dem dreijährigen Christopher berichtet, der sich mit den Lamas von Eva-Maria Andersen-Derr “gesund gespielt” hat, wie es im Text heißt.
Da der Text nicht online zur Verfügung steht, hier ein paar Auszüge:
“Christopher war scheu und sprach kaum. Warum, das wusste niemand. Und dann hörte Mutter Regina von einem speziellen Arzt. Sein Name: Dr. med. Lama…”
Christophers Mutter las in einem Zeitungsbericht: “In Archsum auf Sylt züchtet eine junge frau Lamas für die Tier-Therapie. Der Kontakt mit den Tieren solle Ängste abbauen, [...] die Sprachfähigkeit und das Sozialverhalten fördern.”
So suchte sie den Kontakt zu Eva-Maria Andersen-Derr, die seit vielen Jahren Lamas züchtet und ausbildet. Drei ihrer Tiere haben sogar schon eine Prüfung für den Einsatz im therapeutischen Bereich absolviert, z. B. der Wallach Kheop. Über den ersten Kontakt zwischen Kind und Lama schreibt die Autorin des Reports, Ann-Christin Baßin: “Scheu und ängstlich stand er in der ersten Therapiestunde dem Lama gegenüber. Ganz behutsam nahm die Züchterin seine Hand und streichelte mit ihr über Kheops weiches Fell. Sie zeigte ihm, dass er keine Angst haben muss. Aus freundlichen Augen schaute das Lama Christopher an.”
Und der Erfolg: “Nach drei Monaten kuschelte er mit Kheop und schlang beide Arme um das Lama.”
Warum sich Lamas für den Einsatz in der Therapie eignen, erklärt die Sylterin im Artikel wie folgt: “Sie eignen sich so gut, weil sie zu den Menschen eine freundliche Distanz wahren: Sie kommen bis auf Armeslänge heran, verlieren ihre Distanz aber nicht so schnell wie Hunde oder Pferde, die schwerer zu lenken sind und auf den Patienten bedrohlich wirken können.”
Christophers Mutter ist begeistert von den Lamas: “Plötzlich ist er viel selbstbewußter und plappert wie ein Wasserfall. Auch in der Spielgruppe hat er jetzt prima Anschluss gefunden. Und das dank der Lamas – unglaublich, oder?”