In dem landwirtschaftlichem Wochenblatt ” Mecklenburg-Vorpommerns Bauern-Zeitung” vom 1. 4. 2005 gibt es einen sehr informativen Bericht über Alpakas und deren Haltung. Unter dem Titel “Feinste Wolle in allen Schattierungen” hat Hartwig Kraft-von Wedel die wichtigsten Aspekte, die Einsteigern in der Neuweltkamelidenszene interessieren, dargestellt. Hierzu zählen z. B. die Herkunft der Tiere, die Unterscheidungsmerkmale zwischen Suris und Huacayas, die Faser der Tiere, Preise, Decktaxen, Geburten, Einzäunungen, Haltungsbedingungen und die laufenden Kosten, die eine Tierhaltung mit sich bringt: ” Durch die Genügsamkeit und Robustheit der Alpakas verursachen sie vergleichsweise geringe laufende Kosten. Tierarzt- und Futterkosten sowie Decktaxen und Versicherungen sind als wichtigste Posten zu berücksichtigen.”
Der Untertitel lautet: “Wegen der wertvollen Fasern und ihres aristokratischen Aussehens sind die Alpakas in aller Welt geschätzt. Einst im fernen Inkareich domestiziert, erfreuen sie sich auch unter deutschen Landwirten wachsender Beliebtheit”.
Und eben besonders Landwirte sollten zu recht auch auf diese landwirtschaftlichen Nutztiere aufmerksam gemacht werden. Hierzu H. Kraft-von Wedel: “Wenn Landwirte in die Alpakazucht einsteigen, haben sie im Vergleich zu Hobbyzüchtern große Vorteile. Ihnen steht nämlich in der Regel ausreichend Fläche in Hof- oder Stallnähe zur Verfügung. Sie bringen auch Erfahrung in der Haltung und Zucht von Tieren mit…”
Und an anderer Stelle: “Als Schwielensohler beeinträchtigen Alpakas die Grasnarbe kaum. Dadurch eignen sie sich sehr gut als Landschaftspfleger, auch in Bereichen mit steiler Hanglage.”
Am Ende des Artikels wird noch auf den Alpaka Zucht Verband Deutschland e. V. verwiesen.